Scoree: FAQ

Was neu ist, wirft Fragen auf.

Hier sind die Antworten.

  • Allgemeine Fragen und Antworten zu Scoree

  • Was ist Scoree?

    Scoree ist ein Aggregator. Dies bedeutet, dass Scoree die Bewertungen sämtlicher Girokonto-Bewertungsplattformen bündelt. Hierzu fragt Scoree regelmäßig die Bewertungen der einzelnen Girokonten auf diversen Plattformen ab und bildet aus den erhaltenen Daten eine Gesamtbewertung - der Prozentwert der auf jeder Scoree Produktunterseite angezeigt wird. Auf Scoree kannst Du jedoch auch das Abschneiden eines Girokontos pro Plattform einsehen. Bewege hierzu einfach deinen Mousezeiger auf der Scoree Produktunterseite auf einen der kleinen Balken, die unter der Gesamtbewertung stehen.

  • Was ist eine Girokonto-Bewertungsplattform?

    Girokonto-Bewertungsplattformen sind online verfügbare Portale, auf denen Girokonten direkt auf Basis ihrer Produktdaten miteinander verglichen werden und daraus resultierend eine Note vergeben wird. Meist wird bei der Vergabe der Note von gewissen Gegebenheiten auf Seiten des Kunden ausgegangen. Viele Bewertungsplattformen sind zugleich Vergleichsportale, welche Girokonten in einem tabellarischen Vergleich darstellen. Eine Bewertungsplattform kann jedoch auch nur eine Benotung aussprechen, ohne einen direkten Vergleich darzustellen.

  • Wie selektiert Scoree die Portale die in die Bewertung einfließen?

    Scoree versucht in seiner Selektion der Bewertungsportale namhafte Portale, die häufig von Nutzern frequentiert werden, die möglichst viele Produkte darstellen und die eine tatsächliche Note abbilden, zu berücksichtigen.

  • Welchen Vorteil erbringt Scoree gegenüber einem gewöhnlichen Vergleichsportal?

    Dein klarer Vorteil bei Scoree ist, dass Du nicht erst die einzelnen Girokonto-Bewertungsplattformen aufsuchen musst, um Dir einen Überblick der Produktbewertungen zu verschaffen. Der Clou ist auch, dass Scoree in seiner Berechnung die Bewertungen jedes Portals normiert, wodurch ein objektiver Vergleich über alle Portale hinweg überhaupt erst möglich wird.

  • Was macht Scoree, wenn ein Produkt nicht auf einem Portal dargestellt wurde?

    Gelegentlich kommt es vor, dass eine Bewertungsplattform ein bestimmtes Girokonto nicht bewertet hat. In diesem Falle fließt dieses Portal auch nicht in die Bewertung dieses Girokontos mit ein. Dadurch, dass die jeweiligen Bewertungen pro Portal normiert sind, wird dieses Produkt in dem Fall aber auch nicht nachteilig behandelt. In der Darstellung wird in diesem Fall ein neutraler Balken dargestellt, der weder nach oben noch nach unten ausschlägt.

  • Was sagt der Gesamtscore eines Girokontoprodukts auf Scoree aus?

    Der Gesamtscore eines Girokontoprodukts wird als prozentualer Wert dargestellt. Er fässt die normierten Bewertungen pro Bewertungsplattform zusammen und sagt aus wie hoch dieses Girokonto, mit seinen normierten Bewertungen zusammengefasst, über dem Durchschnitt liegt.

  • Wie errechnet Scoree die jeweiligen Werte?

    Um auf den Gesamtscore eines Girokontoprodukts zu kommen wird zuerst die Bewertung pro Bewertungsportal betrachtet. Diese wird dann in Relation zu der durchschnittlichen Bewertung auf dem Bewertungsportal gesetzt. Berücksichtigt werden nur die Girokontoprodukte, die auch auf Scoree abgebildet werden. Über die Bewertungen dieser Produkte wird dann ein Durchschnittswert errechnet, die Durchschnittsnote eines Bewertungsportals.

  • Fragen und Antworten zu Girokonten und Kontoeröffnung

  • Was ist eigentlich ein Girokonto?

    Ein Girokonto ist - im Gegensatz zu einem Sparkonto - in erster Linie für Geldbewegungen gedacht. Also für Geldeingänge wie Lohn, Honorare oder Mieteinnahmen und Ausgänge, wie Daueraufträge, Überweisungen, bargeldlose Zahlungen mit EC- oder Kreditkarte, sowie für Bargeldabhebungen.

  • Was ist eine Direktbank?

    Anders als eine klassische Filialbank verfügt eine Direktbank über kein eigenes Filialnetz und wickelt ihre Geschäfte daher mit ihren Kunden direkt ab. Somit laufen hier alle Vorgänge über Telefon- und Onlinebanking. Durch die dabei eingesparten Kosten sind die Angebote von Direktbanken in der Regel deutlich günstiger, als die klassischer Bankhäuser.

  • Was ist der Unterschied zwischen V PAY und Maestro?

    "Bei V PAY und Maestro handelt es sich um zwei sichere Bezahlsysteme, die beide den Anforderungen des einheitlichen europäischen Zahlungsmarktes (SEPA) entsprechen und somit die Grundlage für die Benutzung von EC-Karten legen. Maestro wird vom Kreditkartenanbieter MasterCard gestellt und funktioniert sowohl über den Magnetstreifen, als auch über den auf der Karte angebrachten EMV-Chip.V PAY hingegen ist ein Produkt des Kreditkartenanbieters VISA und funktioniert ausschließlich über den EMV-Chip. Diese Technologie ist somit geringfügig sicherer, da das sogenannte „Skimming“ – eine Technik zum Kreditkartenbetrug, bei der die Daten der Karte widerrechtlich vom Magnetstreifen gelesen werden – mit einem Chip nicht möglich ist. Mittlerweile ist aber das Risiko bei beiden Systemen sehr gering, da die meisten Geldautomaten in Europa ihre Daten auch bei Maestro ausschließlich über den Chip auslesen.

    Bei häufigen Reisen in die USA, nach Russland oder in die Ukraine empfiehlt sich jedoch Maestro, in diesen Ländern werden die Daten nämlich nach wie vor vom Magnetstreifen gelesen, Karten mit V PAY können dort daher nicht genutzt werden. Aber auch in diesen Ländern besteht nach wie vor die Möglichkeit, auf alternative bargeldlose Zahlungsmittel wie beispielsweise Kreditkarten auszuweichen"

  • Was ist ein Dispokredit?

    Ein Dispokredit, auch Dispositionskredit genannt, ist ein finanzieller Rahmen, um den Du Dein Girokonto ohne vorherige Anmeldung überziehen kannst. Dieser Kreditrahmen wird vorher im Bankvertrag festgelegt und bei ausreichender Bonität gewährt. Hierbei solltest Du aber darauf achten, dass Dispozinsen von bis zu 12 Prozent keine Seltenheit sind. Wer also dazu neigt, sein Konto häufig zu überziehen, sollte nach einer Bank suchen, deren Dispozinssatz relativ niedrig ist.

  • Was benötige ich, um ein Girokonto zu eröffnen?

    Für die Eröffnung eines Girokontos brauchst Du in der Regel lediglich Deinen Personalausweis - alles weitere kannst Du direkt über das Internet erledigen. Girokonten können allerdings aus Bonitätsgründen nicht einfach eröffnet werden, es muss ein Antrag auf Eröffnung bei der jeweiligen Bank gestellt werden, der nach Überprüfung Deiner Zahlungsfähigkeit entweder angenommen, oder abgelehnt wird. Erforderlich sind hierbei Deine persönlichen Daten (Adresse, Familienstand, Geburtsdatum, berufliche Situation, Einkommen und Telefonnummer), sowie Deine Einverständniserklärung zu einer Abfrage bei der Schufa. Deine Identität wird entweder über das PostIdent- oder das VideoIdent-Verfahren bestätigt.

  • Kann ich ein gemeinsames Girokonto für meine/n Partner/In und mich eröffnen?

    Dein Girokonto kann als Gemeinschaftskonto eingerichtet werden, sodass sowohl Dein Partner, als auch Du darauf Zugriff haben. Selbstverständlich kannst Du EC- und Kreditkarten für beide Kontoinhaber beantragen, was den Umgang mit gemeinsamen Ausgaben erheblich erleichtert

  • Mein Antrag für ein Girokonto wurde wegen eines negativen Schufa-Eintrags abgelehnt - was nun?

    Wenn ein Antrag für Eröffnung eines Girokontos abgelehnt wird, dann meistens aufgrund eines negativen Schufa-Eintrages, beispielsweise weil der Antragssteller Schulden hat. Dennoch benötigen auch Menschen in finanziellen Notsituationen ein Girokonto, um Gehalt oder Sozialleistungen zu erhalten oder Rechnungen bezahlen zu können. Hierfür bieten einige Banken ein "Basiskonto" oder auch ein "Girokonto für jedermann" an, das die wichtigsten Basisfunktionen wie Bargeldauszahlungen am Automaten, Bargeldeinzahlungen oder Überweisungen beinhaltet. Allerdings gibt es für den Kunden keine Überziehungsmöglichkeiten, Dispokredite oder Kreditkarten. Diese Konten müssen bei den Banken direkt beantragt werden und sind nicht in unserem Girokonto-Vergleich aufgeführt.

  • Wie funktioniert das PostIdent-Verfahren?

    Um ein Konto zu eröffnen, muss Deine Identität eindeutig und zweifelsfrei festgestellt werden – so fordert es das Geldwäschegesetz. Da aber bei Direktbanken nicht die Möglichkeit besteht – im Gegensatz zu der Abwicklung über eine Filialbank – persönlich zu erscheinen, wird die Identifikation häufig mit dem PostIdent-Verfahren durchgeführt. Hierbei erhält der Kunde entweder per Mail oder per Post zusätzlich zu den Antragsunterlagen einen PostIdent-Coupon mit einer individuellen Referenznummer. Diesen Coupon musst Du gemeinsam mit den Unterlagen zu einer beliebigen Filiale der Deutschen Post bringen - die einzige Voraussetzung ist ein elektronischer Postschalter, über den das Verfahren abgewickelt werden kann. Ein Mitarbeiter der Post führt die Identifikation anhand eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses durch und überträgt dessen Daten in den Coupon (bitte beachte, dass hierfür ein Führerschein nicht akzeptiert wird!). Coupon und Antragsunterlagen werden unterschrieben – hier ist es wichtig, dass sowohl die Unterschrift auf dem Coupon als auch die Angaben mit denen auf dem Lichtbildausweis identisch sind. Der Coupon wird nach der erfolgreichen Prüfung ebenfalls von dem Mitarbeiter der Deutschen Post unterzeichnet und zusammen mit den Antragsunterlagen an die Bank zurück geschickt. Damit ist Deine Identität offiziell bestätigt.

  • Wie funktioniert das VideoIdent-Verfahren?

    Neben dem PostIdent-Verfahren dient auch das VideoIdent-Verfahren der eindeutigen Identifizierung des Kunden. Der Vorteil hierbei ist, dass das gesamte Verfahren von Zuhause aus durchgeführt werden kann – ohne zusätzlichen Zeitaufwand und ohne die enge Beschränkung auf die Öffnungszeiten der Postfilialen. Um das VideoIdent-Verfahren durchzuführen, initiiert der Kunde nach Anweisung seines Kreditkartenanbieters einen Video-Anruf zu einem Mitarbeiter des Anbieters bzw. des Unternehmens, das die Identifikation ausführt. Dabei ist es wichtig, ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) bereit zu halten. Zur Identifikation werden im Gespräch mit dem überprüfenden Mitarbeiter Vorder- und Rückseite des Ausweises in die Kamera gehalten und nach dessen Anweisungen gekippt und bewegt, so dass die Sicherheitsmerkmale geprüft werden können. Dabei werden Fotos angefertigt und die Ausweisnummer erfasst. Die Identitätsprüfung wird anschließend abgeschlossen, indem der Kunde per E-Mail oder SMS eine TAN erhält, die er in ein dafür vorgesehenes Formular einträgt. Der gesamte Prozess dauert zwischen drei und fünf Minuten, eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt. Bei den meisten Anbietern kann das Verfahren sowohl mit der Webcam des Computers, als auch mit Tablets oder Smartphones durchgeführt werden.

  • Was muss ich bei einem Kontowechsel beachten?

    Beim Wechsel des Girokontos gilt seit dem 18. September 2016 das Zahlungskontengesetz. Das besagt, dass Banken ihren Kunden beim Wechsel des Kontos helfen müssen. Im Falle, dass beim Übertrag der Daten Fehler entstehen, haften die Banken für mögliche Schäden. Bei der Wahl eines neuen Girokontos macht es daher Sinn, sich über den Service des Anbieters zum Thema Kontowechsel zu informieren. Viele Banken bieten mittlerweile einen vollautomatisierten, digitalen Kontowechselservice an. Dabei informieren sie über das Internet per Klick alle Ihre Vertrags- und Zahlungspartner, löschen alte und legen neue Daueraufträge an und können auf Wunsch Dein altes Konto schließen.

  • Fragen und Antworten zur Kontoführung

  • Bekomme ich bei einem Girokonto Zinsen auf mein Guthaben?

    Da Girokonten nicht zum Sparen gedacht sind, vergeben die meisten Banken keine oder nur sehr geringe Guthabenzinsen. Ein Vergleich lohnt sich trotzdem, da einzelne Banken durchaus attraktive Guthabenzinsen vergeben.

  • Wie funktioniert Onlinebanking?

    Mit Onlinebanking kannst Du einen Großteil Deiner Bankgeschäfte bequem und sicher von zu Hause aus erledigen. Die jeweilige Bank bietet hierfür auf der Webseite einen gesicherten Bereich mit persönlichem Login. Dafür benötigst Du lediglich einen Computer, sowie, je nach TAN-Verfahren, ein Handy oder einen TAN-Generator. So kannst Du ganz einfach Deine Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriftrückgaben verwalten. Um größtmögliche Sicherheit zu garantieren, wird jede Aktion mit einer einmalig an Dich vergebene TAN (Transaktionsnummer) durchgeführt. Die bietet Dir sowohl zeitliche, als auch räumliche Unabhängigkeit, denn Onlinebanking funktioniert von überall und 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

  • Kann ich bei einer Direktbank Geld einzahlen?

    Da viele Direktbanken Großbanken angehören, können Kunden in deren Filialen Einzahlungen vornehmen. Andere haben Kooperationen geschlossen oder Niederlassungen gegründet, in denen Kunden kostenfrei Bargeld einzahlen können. Wenn Du Kunde einer Bank bist, die keines dieser Modelle betreibt, kannst Du lediglich bei einer Drittbank eine sogenannte Fremdeinzahlung tätigen: Hierbei wird das Geld bei einer beliebigen Bankfiliale eingezahlt und auf das Konto Deiner Bank überwiesen. Dafür werden jedoch in der Regel Gebühren fällig, entweder pauschal zwischen fünf und 15 Euro oder im unteren einstelligen Prozentbereich.

  • Welche TAN-Verfahren gibt es?

    Um die Kunden vor Datendiebstählen und dem unberechtigen Zugriff auf Deine Konten zu schützen, sind Bankgeschäfte im Onlinebanking doppelt abgesichert – zum einen über einen persönlichen Login, zum anderen über Transaktionsnummern (TAN), die jedes Mal nur für eine Transaktion gültig sind. Anfangs wurde hier noch mit klassischen TAN-Listen aus Papier gearbeitet – ein Verfahren, das jedoch heutzutage nicht mehr als sicher gilt. Auch das heute noch vereinzelt benutzte iTAN-Verfahren mit einer nummerierten TAN-Liste ist nicht mehr zeitgemäß.

    Abgelöst wurden die Listen durch vier digitale Verfahren: MobileTAN/mTAN, photoTAN, chipTAN/eTAN/smartTAN und FinTS. Bei der mTAN erhältst Du bei jeder Transaktion eine TAN per SMS auf Dein Mobiltelefon geschickt, die Du dann in das dafür vorgesehene Feld auf der Webseite der Bank einträgst. Klarer Vorteil: Du kannst das Verfahren von überall her durchführen und benötigst kein zusätzliches Gerät. Allerdings musst Du je nach Bank Kosten für die SMS tragen.

    Auf das Gerät verzichten kannst Du ebenso beim photoTAN-System: Hier wird Dir auf der Webseite der Bank eine farbige Grafik angezeigt, die Du mit der Kamera Deines Smartphones scannen kannst. Mit Hilfe einer speziellen App erhältst Du daraufhin die TAN für Deine Transaktion.

    Beim chipTAN-System dagegen musst Du vorher einen TAN-Generator kaufen, der je nach Verfahren mit oder ohne eingesteckte EC-Karte eine TAN generiert. Die dafür benötigten Geräte kosten zwischen zehn und 15 Euro.

    Etwas komplizierter ist das System FinTS (Finanztransaktionsservice): Dabei wird ein Chipkartenleser mit Prozessor benötigt, der an Deinen Computer angeschlossen und mit einer speziellen Software verbunden werden muss. Nach Eingabe einer persönlichen Geheimnummer werden Deine Bankaufträge dann mit einer elektronischen Signatur versehen und vom Kartenchip verschlüsselt an die Bank übertragen. Klare Nachteile: Das System funktioniert nur vom eigenen Rechner aus. Darüber hinaus sind FinTS-Geräte mit ca. 50 bis 100 Euro relativ teuer.

So funktioniert
Scoree.

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